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  Die Geheimen Tagebücher
 
The Hells Inn

Als sich meine Bewusstsein an diesem Morgen wie eine Schrauben in mein Hirn drehte, wurde mir irgendwie klar, dass ich langsam in die Jahre komme.

Ich konzentrierte mich eine Sekunde auf meinen Körper und versuchte dann die Hand zu heben. Es ging.

Gut“ dachte ich „wenigstens das.“

Mein Versuch meine Augen zu öffnen war nicht so erfolgreich, irgendetwas klebte sie zu.

Verdammte Scheiße“ rief ich aus „ich bin blind“ und hoffte inständig, das es nur die Ejakulation irgendeines unbekannten war, die meinen Augen verklebte.

Eine Stimme über mir sprach plötzlich: „Ganz ruhig. Check erstmal die Lage, ganz ruhig.“ Und ich gab dieser Stimme vorläufig Recht. Ich betastete langsam mein Gesicht, nichts schien gebrochen zu sein, dann meine Augen. Irgendetwas klebriges hatte sich wie ein Tuch über sie gelegt. Ich rieb also ein wenig daran herum und leckte es dann von meinen Fingern.

Wackelpudding“ hörte ich wieder diese Stimme. Als ich die Augen öffnete schien ausser mir aber niemand im Raum zu sein; natürlich nicht. Das klang in diesem Moment alles sehr logisch für mich und so fragte ich mich lediglich einige Zeit seit wann meine Decke wohl vertäfelt ist und ob ich so betrunken gewesen sein könnte tatsächlich Esche Immitat weiss gekauft zu haben.

Als mit einfiel das jemand auf LSD wohl kaum in der Lage wäre eine ganze Decke in nur einem Abend zu verkleiden.

Wo also bin ich?“ Sagte die Stimme und langsam wurde mir klar das es meine Stimme war. Hektisch sah ich mich um, hoffentlich dachte niemand ich hätte Selbstgespräche geführt. Wegen sowas sind schon ganz andere in der Anstalt gelandet und das letzte was ich im Moment wollte war ein Entzug und zehn Therapiesitzungen mit so einem Arsch im weißem Kittel... Obwohl? Wenn ich nur genug Schreie bekomme ich vielleicht Benzo's

Ein leises Stöhnen riss mich aus meinen Träumen von Benzidrin zurück in eine Realität in der ich eine Jeans tragend mit nacktem Oberkörper und verschieden farbigen Socken in einem fremden Bett lag und Selbstgespräche führte. Plötzlich sah ich die weißen, gepolsterten Wände einer Gummizelle auf mich zu rasen, sie umschlossen mich, ich konnte mich nicht mehr bewegen, war wie fixiert. Zur Salzsäule erstarrt, Ja Sodom, Sodom. Der Herr kam über mich, ich war Loth... Ach ja das Stöhnen, da war es wieder. Ich drehte mich flach auf den Bauch und schob mich vorsichtig, wie ein Grenzflüchtling im Todesstreifen, näher an den Rand des Bettes.

Was ich dort sah jagdte mir einen so gewaltigen Schrecken ein, das ich beinahe wieder nüchtern wurde. Ich zuckte einige Zentimeter zurück und ging hinter einem braunfleckigem Kissen in Deckung... Etwa so muss Gallipoli gewesen sein. Kauernd in Deckung, Schrecken und Tod eine Handbreit vor meinen Augen. Einige Sekunden lang versuchte ich noch das Bild zu verdrängen aber es war zu spät.

Dort, lag das schönste Mädchen, was ich jemals in einem Monohandschuh gesehen hatte, sie sah mich aus rotgeäderten Augen missmutig an. Wahrscheinlich war es der Gagball der sie am sprechen hinderte, dachte ich noch und schob mich langsam wieder an den Rand in der Hoffnung das das alles nur eine Halluzination gewesen sei. Lediglich das Produkt meines kranken Geistes auf Draoge. Sie sah mich immer noch an. „Jesus, scheiße“ sagte ich und wollte schon aufspringen um sie zu befreien, als mir ein Gedanke durch den Kopf schoss. 'Was ist wenn sie da nicht freiwillig liegt, was dann? Ist sie überhaupt volljährig? Wird sie die Bullen rufen? Macht sie das beruflich und wenn ja stellt sie mir die letzten zwölf Stunden in Rechnung und kann ich das bezahlen?' Eigentlich war es also nicht nur ein Gedanke, sondern eine ganze Reihe von Gedanken und jeder war schrecklicher als der vorhergehende. Ich ging wieder hinter meiner übel riechenden Kissenbarrikade in Stellung und begann erst einmal nachzudenken. Ich hatte nach einiger Zeit einen guten Plan erdacht. Ich schob mich also wieder etwas näher an den Rand in das Blickfeld des Mädchens, was sie natürlich sofort zum Anlass nahm mich wieder anzustarren, zum Glück gelang es ihr nicht mich mit den Blitzen aus ihren Augen zu treffen und so konnte ich mit einer schnellen Bewegung ihre Handtasche greifen. Zumindest hoffte ich das es ihre war, denn es war die Einzige in diesem Raum und der Gedanke, dass überall in diesem Haus gefesselte Mädchen lägen, ließ mir den kalten Schweiß auf die Stirn treten. Hektisch durchwühlte ich ihre Handtasche. Keine Kondome, gut. Schminkspiegel, mh. Portmonnaie, sehr gut. Ich klappte es auf und meine zwei schlimmsten Befürchtungen legten sich. Sie war zumindest dem Ausweis nach zwanzig und bei den paar Euros fand ich es eher unwahrscheinlich das sie eine Professionelle war. Es sei denn sie wäre sehr erfolglos, was ich mir nicht vorstellen konnte bei ihrem Aussehen, oder sie lag schon länger hier als ich befürchtete. Und wo war überhaupt hier?

Ich beschloss die Sache erstmal auszukundschaften, losmachen konnte ich die Kleine auch noch später. Auf ein paar Minuten mehr oder weniger kam es nun wirklich nicht mehr an.

Nun aufstehen ist so eine Sache wenn man sich nicht mehr daran erinnert was man überhaupt wann genommen oder getrunken hat und sich beständig fragt ob es Juli sei und nur verdammt kalt für den Sommer oder doch schon September. Ich setzte mich also auf, krabbelte aus dem Bett und torkelte über Sie hinweg zur Tür. Ihre mitleidigen Blicke ignorierte ich, denn ich war mir noch nicht sicher ob ich sie nicht vielleicht doch noch töten musste um irgendein schreckliches Geheimnis zu vertuschen. Als ich die Tür öffnete wurde mir klar was passiert war. Vor mir saß der leibhaftige Teufel und grinste mich über eine Kaffeetasse von einem Küchenstuhl aus an. Wortlos trat ich an den Tisch und spülte den Roadkill in meinem Mund mit ein paar Schlücken Kadarka aus einer offenen Flasche weg und stellte die schale Plörre wieder auf den Tisch. Ich konnte meinen Blick wieder fokussieren und sah Ihn nun auffordernd an.

Was?“ Fragte er lauernd. „Hast du nicht was vergessen Schüssler?“ Dabei deutete ich auf die offene Tür.

Das? Oh das ist Julia die pennt öfters hier.“

Erstens steht in ihrem Ausweis Annette und zweitens“ nun überschlug sich meine Stimme als ich ihn anschrie „in einem Monohandschuh?“

Er starrte mich nur an und dann wanderte sein Blick langsam zu einem kleinen braunen Fläschchen.

Ist das etwa das verfluchte Kaktuszeug, Schüssler?“ Fragte ich in Erwartung eines vielleicht doch nicht so schlechten Tages.

Nein Sir, kein Tequila Sir.“ Ereiferte er sich in dem Versuch nüchtern zu wirken.

Du hast mich schon verstanden du Penner. Ist das Meskalin?“

Naja wenn du so fragst... ja.“ Dabei glänzten seine Augen fröhlich.

'Mein Gott unterwürfig wie ein Hund. Aber wenn er glaubt das ich deswegen das Mädchen vergesse dann hat er sich geschnitten' dachte ich als er plötzlich aufsprang und mich anherrschte: „Was soll das heißen wie ein Hund?“

Ich war schockiert, er konnte meine Gedanken lesen das bestätigte meine Vermutung, er war der Teufel.

Ich bin nicht der verdammte Teufel du Arsch.“ Bemerkte er, nun wieder sichtlich ruhiger. „Von welchem Mädchen redest du eigentlich die ganze Zeit?“

Na von der Kleinen da in deinem Schlafzimmer du hast gesagt sie heißt Julia, aber ich glaube sie heißt Annette. Sie liegt da in so einem Bondageteil.“

Jesus Christus, verfluchte Scheiße.“ Waren die Worte die an mir vorbei wehten als er zur Tür sprang. Ich für meinen Teil bevorzugte ein ordentliches Frühstück und machte mir eine Schüssel Knusperflakes mit Milch und Meskalin, dazu ein schönes Gläschen Rotwein.

Mit halben Ohr verfolgte ich im Nebenraum das klacken der Verschlüsse und danach eine angeregte Diskussion. Ich wusste nun endgültig das es ein Fehler gewesen wäre sie los zumachen. Wennsie mit dem Teufel diskutierte, dann war sie entweder auf Acid oder war selber ein Dämon. Wahrscheinlich, so dachte ich, hätte sie mich gottesanbeterinnengleich gefressen, nachdem ich sie befreit hätte. Ja ganz sicher hätte sie das getan...

Als Schüssler schließlich wieder in den Raum kam, hatte ich mein Müsli aufgegessen und leckte gerade die Reste der mit Meskalin versetzten Milch aus der Ikea Schüssel. Über den blauen Keramikrand der Schüssel beobachtete ich sie, vorsichtig, mich ein wenig hinter der Schüssel versteckend, denn ich war mir sicher das Er sein Geschirr nicht zerstören würde.

Ihre roten Augen funkelten mich bösartig an und ich konnte den Hass und das Acid in den Augen der Kleinen förmlich schmecken.

Müsli?“ Fragte ich, die Schachtel schüttelnd, um die Situation etwas aufzulockern.

Du kannst dir dein scheiß Müsli in den Arsch schieben, du Wichser!“ Fauchte sie mich an und griff nach dem Rotwein um den Rest der Flasche in einem Zug zu leeren.

'Scheint ja doch ganz nett zu sein' dachte ich und sowohl Schüsslers amüsierter Blick als auch das Obstmesser das an meinem Kopf vorbei schwirrte überzeugten mich davon das sie erstens auch gedankenlesen konnte und zweitens das Er wirklich der Teufel war und sie seine dämonische Gespielin.

6.1.09 12:38


Ich und die virtuelle Realität

Es ist mal wieder soweit! Ich war so verpeilt, das mir weder mein Username noch mein Passwort eingefallen ist, geschweige denn die Emailadresse unter der ich mal einen Account angelegt hatte. Da blieb wohl nur eine Möglichkeit, einen neuen Account eröffnen. Interessanter aber ist eigentlich der Fakt wie es dazu kommen konnte. Nein warum ich mich nicht an meine Daten erinnern kann oder nicht mehr in der Lage bin sie einzugeben ist klar, das liegt an den DROGEN! Also Kinder, kein Bier trinken. Nein ich meine den Fakt das ich mir ein einfaches Passwort (ich gehöre nicht zu den Leuten mit Dezimalzahlen und Sonderzeichen im PW) nicht merken konnte obwohl ich weder lobotomiert bin noch an Alzheimer erkrankt...
Es liegt an der Technik!
Mein Browser hat einen Passwordmanager und der merkt sich das für mich, jede ID die ich eingebe speichert er, ordentlich ab und wenn ich mich dann wieder anmelden will, dann reicht ein Klick. Von der Pornoseite über das Humphrey Bogart Gedächnisforum bis zum Webblog. Nichts muss man sich noch merken, ein Klick drin. Feine Sache das alles, aber nicht wenn man seien Browser mal updaten muss. Und nachdem mich der lustige brennende Fuchs wochenlang genervt hat und jede zweite Seite eine Eigenwerbung ala 'Neue Version ist raus' war, hab ich es dann gemacht.
Weg der Passwordmanager... Weg meine Virtuelle Identität...
Naja nicht das es mich so sehr gestört hätte, die meisten Seiten besucht man doch eh nur einmal im Monat (Äh diese natürlich wesentlich häufiger, weil sie einfach so toll ist und so großartig *hüstel*), aber es drängte sich mir die Frage auf, ob wir der Technik wirklich soviel Einfluss auf unser Leben gewähren sollten.
Ich kann mich noch daran erinnern, ich hatte mal ein Adressbuch, ich habe es auch immer noch aber sicherlich seit sechs Jahren nicht mehr angefasst, in dem stehen alle meine Freunde und Bekannten. Heute habe ich ein Handy und wenn ich das verliere, dann bin ich wohl auch alle meine Kontakte los, denn aufgeschrieben habe ich schon ewig keine Nummer mehr.
Aber ich glaube ich fange gleich morgen damit an...
Nein, morgen ist Freitag, ich glaube ich warte lieber bis Montag wenn ich wieder nüchtern bin und hoffe das ich mein Handy in der Zeit nicht schrotte.
10.10.08 04:14


13.9.08 16:35


Das verdorrte Herz Westfalens

Ich wusste das es ein Fehler war Schüssler in das Herz Westfalens einzuladen, mir wurde klar das er einen Infarkt verursachen würde, als er mit Hawaiihemd und einer Gummipuppe unter dem arm aus dem Zug fiel.
er rappelte sich doch leider wieder auf, bevor ich ihn zwischen die Gleise schubsen konnte, der Grund seines Sturzes waren die drei Herta Berlin Fans mit denen er sich wohl auf dem weg 'angelegt' hatte.
Unsere schnelle Flucht mit einem betrunkenen Schüssler auf dem Rücken, gestaltete sich abenteurlich, gerade als ich die Tür des Taxis ins Schloss zog und den Fahrer anschrie er möge nun entlich losfahren, prallte die streitwütige Horde gegen den Mercedes.
Ein hoch auch deutsche Wertarbeit.
Als ich einige Stunden später nach ihm sah, wurde mir schlagartig klar, das bei dieser Art Infarkt auch keine Herzdruckmassage würde helfen können.
In der Mitte des Hotelzimmers saß er umgeben von seiner Gummipuppe und zwei minderjährigen Prostituierten in mitten eines aufblasbaren Swimmingpools.
"Haöl däu nek tras le hä bis" grölte er mir entgegen während er sich geräuschvoll in den Pool übergab, das ersparte mir wenigstens die Arbeit die beiden Damen hinaus zu komplementieren.
Ich schlug ihn einen Stadtbummel vor, was er mit einem begeisterten "Hüor?" kommentierte.
Wenige Minuten später, hatten wir die Innenstadt erreicht und ich bot mich an uns ein Fischbrötchen an einer ansässigen Fast Food Bude zu besorgen.
Als ich mich mit zwei 'Wikingern' in der Hand umdrehte war er weg.
Mein Herz setzte aus, was würde er anrichten?
Die Antwort kam wenige Minuten später, als eine leere Wodkaflasche sich ihren Weg, vom Dach der Lambertikirche auf den Platz bahnte, gefolgt von einem verärgeten Zischen, die radfahrende Rentnerin hatte er glücklicherweise verfehlt.
Dort konnte ich ihn ausmachen, in seinem Hawaiihemd saß er in einem der Käfige, in denen einst die Leichen der Wiedertäufer verrotteten und ich hoffte er würde dort ebenso lange hängen wie seine anarchistischen historischen Vorläufer.
Die sich anschließende Rettungsaktion der Feuerwehr beobachtete ich von einem Kaffeehaus aus, immer wieder warf er mit Steinen und leeren Flaschen auf Passanten.
Mir war es inzwischen egal geworden, ich starrte in meinen Latte Machiato und hoffte er würde mich nicht wiederfinden.
6.5.08 18:12


Über die Moral


Ich habe Menschen gesehen in meiner Zeit
die wahnsinnig wurden,
nicht weil sie einen Grund dazu hätten
sondern in Ermangelung eines Grundes.
Sie bauten aus ihrer Sorglosigkeit heraus,
in verzweifelter Langeweile Festungen des Irrsinns,
weil sie sonst nichts zu tun hatten.
Das Realisieren der grauen Welt
und der Ignoranz der Bevölkerung dieser
ringt dem Intellekt eine unlösbare Aufgabe ab.
Das verdrängen der Toten in Ländern mit exotischen Namen,
das geheuchelte Mitleid an derem Schicksal
und das echte schlechte Gewissen seinen Müll
wiedereinmal nicht richtig getrennt zu haben
liegen als eine schwere Last auf unseren Schultern.
Die Medien die auf einen einprasseln
und einem gut zureden, dass alles gut wird,
solange man nur an Talkshows glaubt,
vernebeln den Geist.
Die wachsende Kluft zwischen denen die noch denken
und denen die das nicht mehr tun
stellt das soziale Gefüge auf den Kopf.
Die gesellschaftliche Unfähigkeit vorurteilsfrei
zu urteilen, lässt die akzeptierte Meinung
auf einen einprasseln, egal ob man will oder nicht.
Man ist ihr schutzlos ausgeliefert.
Wieso ist das strafbar wenn ich eine Frau gegen ihren Willen fi**e,
Wenn RTL das aber mit meinem Gehirn macht nicht.
Es stellt sich die Frage woher der Wahnsinn
eigentlich in unsere Welt kam
so etwas hat es doch früher nicht gegeben,
oder doch?
Und ob er nicht schon immer da war,
Und ob wir ihn nicht erfunden haben,
Und warum die stetig steigende Zahl von Psychopaten stetig steigende Kranke zu versorgen haben,
Und warum nicht mehr geredet sondern nur noch geschrien wird,
Und warum das alles Zeichen des Verfalls sind,
der sich ausbreitet.
Und warum ich unter dem Leichentuch erstickend, verklärt zwar aber dennoch, durchsehen kann,
Und warum ich dadurch die Realität sehen kann aber sie dennoch unerreichbar bleibt,
Und warum es immer der Geist ist der als erstes bricht,
Und warum das ausgerechnet meiner sein muss?
Und warum es so viele Antworten gibt aber die so überhaupt nicht zu den Fragen passen,
weil 42 vielleicht doch die Antwort ist, aber es keiner sieht, weil man vergessen hat die richtigen Fragen zu stellen,
Und warum man nicht berechtigterweise annehmen kann, dass meine Wut auf die Gesellschaft
nur eine Projektion meiner Wut auf mich ist, weil ich immer noch nichts geändert habe,
Und warum wir alle so voller toleranter Intoleranz sind, das wir uns zwar Sendungen über Schwule im Privatfernsehen ansehen,
bei unseren schwulen Bekannten aber immer ein komisches Gefühl haben,
Und warum wir zwar Chinesisch essen gehen, aber trotzdem über die Katzen im Essen lästern,
Und warum uns die Türken zwar die Arbeit wegnehmen, nicht aber den Döner,
Und warum man die F***en fremder Frauen, aufgespreizt, im Internet sehen kann,
Und waru man überhaupt soviel Pornographie braucht,
Und warum das einfache nicht mehr reicht sondern man jemanden in Latex in einem Bassin
ertränken muss während Oma und der Hund zuschauen um überhaupt noch einen hochzukriegen,
Und ob das nicht doch alles an der Dekadenz liegt,
Und ob wir nicht doch dazu neigen uns unsere Hölle selbst zu schaffen,
Und ob wir bei all der Toleranz nicht sogar die Moral wegtolerieren,
Und wofür wir die Moral überhaupt noch brauchen,
und ob sie nur da ist, damit, wenn wir mal nicht so tolerant sein wollen,
wir uns auf etwas berufen können das fast so populär ist wie Toleranz?
6.5.08 18:03


Der erste Eintrag

Ja da ist er, der erste Eintrag. Es ist ein einschneidendes Ereignis im Leben eines Jeden. Dieser erste Eintrag und natürlich die Anzahl der Fotos von nackten Frauen in meiner Gallery werden darüber entscheiden ob ich mindestens 164 Freunde bekomme und mich damit so knapp vor dem sozialem Abseits retten kann... oder auch nicht.

Vielleicht hätte ich mein Geschlecht als weiblich angeben sollen um die Quote in die Höhe zu treiben aber was solls...

 

Tja stellt sich nur noch die Frage was will ich eigentlich mit diesem Blog. Nun in erster Linie will ich ihn missbrauchen um seltsame Texte zu veröffentlichen. 

8.2.08 14:15





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